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	<title>Kyburgvalue - unabhängige Meinungen über Aktien und Märkte &#187; Märkte</title>
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	<description>Schweizer und internationale Aktien bewertet</description>
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		<title>Der Dollar wird nicht sterben</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 21:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[dollar]]></category>
		<category><![CDATA[inflation]]></category>

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Alle Welt gegen den Dollar, diesen Eindruck gewinnt man, wenn man sich die aktuellen Nachrichten zum Greenback anschaut. Wir meinen, das hier viel Psychologie und negative Stimmung im Spiel ist. So schlecht sieht es nicht aus. Klar ist, das die Amerikaner ihre Probleme weginflationieren werden und es auch nicht absehbar ist, wann diese Geldschwemme an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kyburgvalue.ch/wp-content/uploads/2009/12/dollar_ausschnitt.jpg" alt="US Dollar" title="US Dollar" width="140" height="105" class="alignnone size-full wp-image-173" /></p>
<p>Alle Welt gegen den Dollar, diesen Eindruck gewinnt man, wenn man sich die aktuellen Nachrichten zum Greenback anschaut. Wir meinen, das hier viel Psychologie und negative Stimmung im Spiel ist. So schlecht sieht es nicht aus. Klar ist, das die Amerikaner ihre Probleme weginflationieren werden und es auch nicht absehbar ist, wann diese Geldschwemme an grünen Scheinen aufhört. Die Amerikaner haben sich schon immer gern ihre Probleme vom Rest der Welt bezahlen lassen und werden es auch weiterhin tun.<br />
<span id="more-174"></span><br />
Man sollte aber im Hinterkopf behalten, dass Amerika mit seinen Problemen nicht allein ist. Der Euro hat ein wesentlich besseres Stimmungs-Sentiment, steht aber keineswegs besser da. Wir vermuten, dass der Euro nur deshalb relativ stark ist, weil Notenbanken (besonders asiatische) anfangen, in Euro zu diversifizieren.</p>
<p>Das Defizit im Haushalt wird in den USA für 2009 über 15% des BIP betragen, die Schulden erreichen schon einen Stand von 83% des BIP. Als noch gesund gilt 60%, wenn man bei Schulden überhaupt von &#8220;gesund&#8221; sprechen darf. Deutschland liegt unterhalb dieser Werte, dafür liegen aber Griechenland oder Italien weitaus höher. Frankreich möchte die Schuldenregeln aufweichen, was auch nicht zu mehr Stabilität beiträgt.</p>
<p>Betrachten wir aber die Zukunft, wo werden wir vermutlich in 2-3 Jahren stehen: Amerika wird sich schneller von der Finanzkrise erholt haben als Europa. Das liegt begründet in dem wesentlich flexibleren Arbeitsmarkt, in der Kraft der Innovation und Marktmacht.</p>
<ul>
<li><strong>Arbeitsmarkt</strong>: Die Hire&#038;Fire Mentalität wirkt krisenverstärkend, im Aufschwung verhält es sich aber umgekehrt. Ein sehr intelligenter junger Chinese, der gern ins Ausland gehen möchte um Forschung zu betreiben. Wo geht der hin? In die USA. </li>
<li><strong>Innovation</strong>: die USA dominieren die Welt mit innovativen Produkten, die technologisch führend sind. Beispiele sind das Fast-Monopol Google, das IPhone, Computerchips von Intel, wir verwenden Microsoft Windows 7&#8230; &#8211; Japan hat hier stark verloren. </a>
<li><strong>Marktmacht</strong>: wenn wir in unseren Kühlschrank schauen, dominieren Consumer-Produkte von Coca Cola, Procter&#038;Gamble, Gillette oder Colgate. Wir gehen zu McDonalds essen. Gerade Coca Cola verfügt über eine beispiellose Marktmacht, über die unseres Wissen keine andere Firma dieser Welt verfügt.</li>
</ul>
<p>Unser Tipp von KyburgValue: Lassen Sie bei Investitionen in amerikanische Aktien das Währungsrisiko ausser acht. Schweizer Investoren haben in der Vergangenheit Geld verloren durch einen schwachen US Dollar. Die Entwertung kann auch noch eine Weile weitergehen &#8211; es wird aber der Zeitpunkt kommen, an dem Sie sich über <strong>Währungsgewinne</strong> freuen werden.</p>
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		<title>Dubai ist nicht das Problem</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 16:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Dubai]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>

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Die aktuellen Probleme um Dubai sehen wir nicht als ein Problem an, welches die Finanzmärkte über längere Zeit beeindrucken wird. Erstens geht es bei Dubai um über einen noch überschaubaren Betrag, 80 Milliarden Dollar, der nicht ausgefallen ist. Das heisst, Banken in aller Welt müssen das Geld nicht abschreiben, sondern nur veränderte Rückzahlungsmodalitäten in Kauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kyburgvalue.ch/wp-content/uploads/2009/11/dubai.jpg" alt="Dubai" title="Dubai" width="130" height="195" class="alignnone size-full wp-image-132" /></p>
<p>Die aktuellen Probleme um Dubai sehen wir nicht als ein Problem an, welches die Finanzmärkte über längere Zeit beeindrucken wird. Erstens geht es bei Dubai um über einen noch überschaubaren Betrag, <strong>80 Milliarden</strong> Dollar, der <strong>nicht ausgefallen</strong> ist. Das heisst, Banken in aller Welt müssen das Geld nicht abschreiben, sondern nur veränderte Rückzahlungsmodalitäten in Kauf nehmen.</p>
<p><span id="more-121"></span><br />
Ausserdem gibt es noch den grossen Bruder und Nachbar <strong>Abu Dhabi</strong>. Das Emirat hat Dubai schon häufiger geholfen und tut es auch aktuell mit 5 Mrd Soforthilfe erneut. Dazu verfügt Abu Dhabi über einen Staatsfond mit Mitteln über <strong>800 Milliarden Dollar</strong>. Die Scheichs können es sich nicht leisten, einen Nachbarn zu haben, der Pleite gegangen ist. Dies würde die Kreditwürdigkeit des gesamten arabischen Raums auf Jahre in Mitleidenschaft ziehen.</p>
<p><strong>Warum reagiert die Börse so heftig?</strong> Wir vermuten, das nach dem starken Anstieg der letzten Tage jeder Anlass zu Gewinnmitnahmen willkommen ist. Ausserdem erinnert Dubai die Marktteilnehmer, dass die Finanzkrise keineswegs ausgestanden ist. Wir können jede Woche mit einem weiteren Staat konfrontiert werden, der bankrott zu gehen droht und keinen reichen Ölstaat als freundlichen Nachbarn hat. Die Kandidaten dafür sind bekannt. Dazu gehören grosse Teile von Osteuropa und auch Griechenland. Die finanziellen Verwerfungen hier wären <strong>weitaus folgenreicher</strong> als die durch Dubai.</p>
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